{"id":687,"date":"2018-08-04T09:31:04","date_gmt":"2018-08-04T09:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/nangina.de\/?p=687"},"modified":"2018-08-04T09:31:04","modified_gmt":"2018-08-04T09:31:04","slug":"sechster-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nangina.de\/index.php\/2018\/08\/04\/sechster-tag\/","title":{"rendered":"Sechster Tag"},"content":{"rendered":"<p>Am offiziellen 30. Geburtstag von Nangina haben wir einen Ausflug in den Mount Elgon National Park gemacht. Es ging schon sehr fr\u00fch los. Um f\u00fcnf Uhr trafen wir uns nach einer sehr lauten Nacht im Hotel zum Fr\u00fchst\u00fcck. Eine Stunde sp\u00e4ter ging es dann los zum Nationalpark. Wir wurden mit einem Bulli und einem Jeep abgeholt. Die f\u00fcnf Leute, die mit dem Jeep fuhren, wurden auf dem Weg sehr durchgesch\u00fcttelt und der eine oder die andere stie\u00df sich R\u00fccken oder Kopf an den Metallstangen. Am Eingang des Nationalparks wurden dann erstmal die Pl\u00e4tze gewechselt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Tag waren eine 14km lange Wanderung auf den 4300m hohen Mount Elgon und der Besuch einer H\u00f6hle geplant. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung blieb der Bulli, der nur einen Heckantrieb hatte, mehrere Male stecken. Die Fahrer hatten das Abschleppseil vergessen, sodass Muskelkraft gefragt war. Gott sei Dank hatten wir mit Rouven, Julian und Justus starke M\u00e4nner dabei, die den Bulli aus jedem Schlammloch befreien konnten. Etwas gr\u00f6\u00dfer war die Herausforderung dann aber, als der Bulli auf einem Stein aufsa\u00df und nichts mehr funktionierte. W\u00e4hrend die Jungen versuchten Erde und Steine wegzuschaufeln und den Fahrern die richtige Nutzung eines Wagenhebers zu erkl\u00e4ren, suchten die M\u00e4dchen nach Steinen. Diese sollten die Furchen in der Erde begradigen. Durch diese tolle Zusammenarbeit konnte der Bulli, auch ein weiteres Mal, befreit werden. Um weitere Zwischenf\u00e4lle zu vermeiden, gingen wir von dort aus zu Fu\u00df weiter. Nach ca. 500 Metern erreichten wir den Startpunkt der Wanderung. Die ersten Meter des Pfades waren schon relativ steil. Daraufhin entschlossen sich Ribbi und Felizitas dazu, wieder zur\u00fcck zu den Autos zugehen. Father Marcellus folgte ihnen kurz darauf. Da wir seit dem Fr\u00fchst\u00fcck, das nun schon etwas zur\u00fcck lag, nichts mehr gegessen hatten, regten sich unsere M\u00e4gen. Die Guides hatten gesagt, dass wir uns beeilen m\u00fcssten, wenn wir die Wanderung schaffen wollen. Dabei ist das Lunchpaket im Bulli geblieben. Zum Gl\u00fcck hatte Carinas Mutter ihr Fruchtriegel in Mengen mitgegeben. Sonst w\u00e4ren einige bestimmt vom Fleisch gefallen.<\/p>\n<p>Nachdem der erste Hunger gestillt war, setzte sich die Wanderung fort. Der Pfad war anspruchsvoller als gedacht. Immer wieder gab es Schlamml\u00f6cher und rutschige Stellen. Unsere Sneakers gaben auch nur bis zu einem gewissen Punkt Halt, weshalb sich manche bis zu den Knien im Matsch wiederfanden. Irgendwann entschloss sich die n\u00e4chste Gruppe zur Umkehr. Der Rest machte Witze \u00fcber die Starke Dezimierung der Gruppe. Leider ist aber nicht nur die Gruppe sondern auch der Wasservorrat kleiner geworden. Als der Felsen, dessen Spitze erklommen werden sollte, immer noch in weiter Ferne erschien und sich bei einigen die starke Sonneneinstrahlung bemerkbar machte, trat eine weitere Kleingruppe den R\u00fcckweg an. Dies stellte sich als eine gute Entscheidung heraus, da zwei von ihnen wirklich unter einem Sonnenstich litten. Auch die letzte Gruppe erreichte nicht die Spitze des Felsens. Nachdem sie den Weg zur\u00fcck zu den Fahrzeugen gefunden hatten, fuhren wir wieder nach Kitale. Aufgrund der sp\u00e4ten Stunde sind wir nicht mehr in die H\u00f6hle gefahren. Unsere Fahrer warteten schon auf uns. Diese brachten uns dann noch sicher ins Pastoral Center nach Kabula zur\u00fcck. Sehr ersch\u00f6pft fielen wir in unsere Betten mit dem Gedanken am n\u00e4chsten Tag ausschlafen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-688\" src=\"https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030581.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030581.jpg 1024w, https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030581-300x225.jpg 300w, https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030581-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-689\" src=\"https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030612.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030612.jpg 1024w, https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030612-300x225.jpg 300w, https:\/\/nangina.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/P1030612-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am offiziellen 30. 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